Skip to main content

Keyboard Test 2016

Herzlich willkommen auf Keyboard1.de – dem Keyboard Test und Ratgeber Portal. Hier erhalten Sie neben ausführlichen Testberichten ebenfalls nützliche Tipps und Informationen rund ums Keyboard und das Spielen dieses Instruments.

Die besten Keyboard Modelle – unsere Empfehlungen

Yamaha PSR-E243 Keyboard

169,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Casio WK-6600 Keyboard

311,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Preis-Leistungs-Sieger
Yamaha PSR-E443 Keyboard

295,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Testsieger
Casio CTK-6200 Keyboard

211,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Keyboard Test: Hier finden Sie das perfekte Keyboard!

Das Keyboard gehört seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Instrumenten überhaupt – und das in jedem Alter. Die Gründe dafür sind vielfältig: die Vielseitigkeit des Instrumentes, das breite Spektrum der mit ihm umsetzbaren Musikstücke, aber auch die Möglichkeit, als Keyboarder allein oder in der Band zu performen. Daneben sind aber auch recht schnelle erste Ergebnisse und Lernerfolge Hauptgründe, die für das Keyboard als Musikinstrument sprechen.

Von den unzähligen technischen Spielereien, einer riesengroßen Klangvielfalt und der praktischen Option, sein Instrument relativ einfach auch an digitale Medien und den Computer anzuschließen, noch ganz zu schweigen. Bevor man sich jedoch entscheidet, Keyboard zu lernen und ein geeignetes Keyboard zu kaufen, gilt es einige Dinge abzuklären, damit die anfängliche Euphorie sich nicht später in Enttäuschung aufgrund eines falsch gewählten Keyboards wandelt.

Vor- & Nachteile von Keyboards im Überblick

Vorteile

  • viele Einstellmöglichkeiten & Optionen
  • vielseitig, flexibel & mobil einsetzbar
  • Verbindung mit PC & anderen Geräten möglich
  • Spielen lernen durch Lernsysteme
Nachteile

  • Klang nicht wie bei Pianos & Klavieren

Unsere Ziele für Ihre Zufriedenheit

Verarbeitung & Qualität


Die Verarbeitung sowie die Qualität des Keyboards ist besonders wichtig, denn die Tasten und Knöpfe sollen nach wenigen Monaten nicht wackeln oder bereits ausfallen.

Niemand möchte ein Keyboard kaufen, welches durch eine schlechte Verarbeitung unglücklich macht und das Instrument nicht genutzt wird.

 Eigenschaften & Funktionen


Bietet das gewünschte Keyboard sinnvolle und auch nützliche Eigenschaften bzw. Funktionen, oder überwiegen die unbrauchbare Eigenschaften?

Wir haben die technische Ausstattung und Merkmale der Keyboard geprüft – so müssen Sie beim Kauf eines Keyboards nicht mehr Geld für ungenutzte Funktionen ausgeben.

Klangqualität


Die Klangqualität des Keyboards ist besonders wichtig. Daher empfehlen wir nur Keyboards, welche eine gute bis sehr gute Wiedergabe-Qualität haben – und das in jedem Bereich.

Dabei ist wichtig, dass Keyboards in jeder Preis- & Modellklasse einen hochwertigen Klang bei der Wiedergabe von Musikstücken haben.

Hersteller


Bei unserem Keyboard Vergleich & Test haben wir weniger auf einzelne Hersteller geachtet, um ein neutrales Ergebnis zu präsentieren.

In diesem Keyboard Ratgeber gibt es keinerlei Tests, welche vom Hersteller in irgendeiner Weiße beeinflusst wurden.

Jedes Keyboard wurde eigenständig angesehen, beschrieben und verglichen.

Kundenzufriedenheit


Ebenfalls wichtig für uns sind bereits vorhandene Kundenmeinungen und -Stimmen.

Wir möchten Ihnen kein Keyboard vorstellen, welches mit vielen negativen Bewertungen gelistet ist.

Am Ende geht es darum, dass Sie mit Ihrem Keyboard zufrieden sind, das Instrument genutzt und gespielt wird.

Preis-Leistungs-Verhältnis


Auch das

Natürlich spielt das Preis-Leistungsverhältnis bei einem guten Keyboard spielt eine große Rolle.

Wer ein Keyboard kaufen möchte, will natürlich die meisten Leistungen und Funktionen für sein Geld erhalten. Diese sollten am Ende jedoch auch genutzt werden.

Wie finde ich das richtige Keyboard?

Bevor es losgehen kann, warten einige Fragen auf Sie: Sind Sie Einsteiger oder Anfänger oder haben Sie bereits Erfahrung auf anderen Instrumenten?

Welche Musikrichtung(en) bevorzugen Sie oder möchten Sie vorrangig erlernen?

Möchten Sie versuchen, alleine, also autodidaktisch, Keyboard zu lernen, oder doch lieber mit einem professionellen Musiklehrer zum Meister werden? Möchten Sie für Ihr Instrument ruhig etwas mehr Geld ausgeben oder erst einmal sparen und schauen, wie es bzw. Ihr Spiel sich entwickelt…?Fragen über Fragen.

Vielleicht stellen Sie sich jetzt schon ganz konkrete: Wie viele und vor allem auch welche Sounds, Klänge, Begleitungen und technische Funktionen sollen auf meinem neuen Keyboard vorhanden sein? Wie viele Tasten sind optimal, welche Marke passt zu meinen Wünschen, brauche ich Anschlagdynamik, welche sonstigen Funktionen soll mein Keyboard haben, und, und, und…

Neben dem Vergleichen von Testberichten, dem Erfahrungsaustausch mit anderen Musikern und Keyboardspielern oder Lehrern bis hin zum Besuch einer Musikmesse und Musikfachgeschäften: Möglichkeiten, sich zu informieren, gibt es wahrlich genug.

Doch wenn der Wunsch erst einmal entbrannt ist, möchte man möglichst schnell das perfekte Instrument finden. Wir haben hier einen kleinen Überblick über häufige Fragen zu Keyboards, dazu hilfreiche Tipps ebenso wie mögliche Punkte, die man bei der Wahl (und VOR dem Kauf) des perfekten Keyboards unbedingt bedenken sollte.

Die wichtigsten Faktoren die es beim Kauf zu beachten gibt:

  • Sind Sie Einsteiger oder bereits ein erfahrener Keyboardspieler?
  • Welche Funktionen sind für ein absolutes Muss und auf welche könnten Sie verzichten?
  • Wie viel Platz haben Sie in Ihrer Wohnung?
  • Wie hoch ist Ihr Budget?

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen, wenn ich Keyboard lernen möchte?

Gleich zu Beginn die erste gute Nachricht: Das Keyboard gehört zu den Instrumenten, das man im Grunde in jedem Alter beginnen und bis zu einem recht guten Niveau erlernen kann. Ein gewisses Maß an Musikalität, vor allem aber Interesse und ein bisschen Fleiß, natürlich vorausgesetzt.

Keyboard Test: Auch im Wohnzimmer kann Keyboard gespielt werdenNatürlich gilt: Früh übt sich, aber gerade beim Keyboard lernen gibt es für Spieler und Zuhörer aufgrund der vielfältigen technischen Möglichkeiten für jeden Schwierigkeitsgrad und für jedes Alter tolle und zufriedenstellende Stücke.

Aber man sollte sich dennoch im Klaren sein: Auch das beste Keyboard ersetzt nicht den persönlichen Einsatz, das Üben und die Liebe zur Musik. Ein gutes Keyboard unterstützt und erweitert jedoch die persönlichen Möglichkeiten, und es macht einfach Spaß, wenn die technischen Möglichkeiten die eigene Spielfreude perfekt in Szene und Töne setzen!

Dabei gilt: Je genauer Sie wissen, was Sie wollen und möchten, umso besser können Sie das passende Instrument für sich finden. Aufgrund der riesigen Auswahl am Markt der elektronischen Keyboards ist es gerade für Laien und Anfänger besonders schwierig, sich anfangs (noch dazu allein) zurechtzufinden.

Daher ein guter Tipp: Lieber etwas mehr Zeit für die Suche aufwenden, als letztendlich unzufrieden mit einer zu früh getroffenen Wahl zu sein. Ein Mindestalter, um als Kind mit dem Keyboardunterricht zu beginnen, gibt es im Prinzip nicht.

Das richtige Einstiegsalter

Aus pädagogischer Sicht ideal ist sicher ein Alter zwischen fünf und sieben Jahren, wenn eine gewisse Aufmerksamkeitsspanne bereits gegeben ist und vielleicht sogar schon regelmäßiger Keyboard Unterricht möglich ist. Und als Kind, vor allem wenn dieses mit Freude und Eifer bei der Sache ist, lernt man bekanntlich am meisten und schnellsten. Spezielle Kinder Keyboards können beim Einstieg in das Spielen und Erlernen helfen und dieses erleichtern.

Soll mein Kind lieber Klavier oder Keyboard lernen?

Keine einfache Frage, aber klar ist: Der Umstieg von Keyboard auf Klavier (vor allem nach Jahren) ist weit schwieriger als umgekehrt. Aber gerade in diesem Alter ist das Keyboard auch eine gute und kostengünstige Möglichkeit, um anfangs überhaupt herauszufinden, ob ein Tasteninstrument die richtige Wahl ist.

In jungen Jahren kann man dann theoretisch noch immer leicht auf das Klavier umsteigen, wenn dies gewünscht wird.

Keyboard lernen » Was Hänschen nicht lernt

Egal in welchem Alter man beginnt, sollte man sich immer für ein normal großes Keyboard entscheiden, ein Mini-Keyboard zählt eher in die Kategorie des Spielzeugs.

Und ob Kind oder Erwachsener: Mit einem Mini-Keyboard machen Sie sich als potentiell zukünftiger Keyboard Spieler mehr kaputt, als es für den Moment bringt. Auch beim Keyboard spielen Spieltechnik und eine fundierte musikalische Ausbildung nämlich eine große Rolle: Daher sollte im ersten Schritt auch dem richtigen Instrument und seiner Qualität genügend Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Wer Spaß an der Musik hat, Lust hat, Keyboard zu lernen und seine Energie und Zeit in dieses Hobby investieren möchte, für den gibt es also keine Altersbeschränkung, vielmehr stellt sich nun folgende Frage, welches Keyboard für Anfänger geeignet ist.

Welches Anfänger Keyboard ist für mich geeignet?

Diese Frage lässt sich natürlich pauschal nicht beantworten. Einige Voraussetzungen, die ein Keyboard auf jeden Fall erfüllen sollte, gibt es aber schon: Mindestens 61 normal große Tasten sollte das gute Stück schon haben – ganz egal, ob man sich für ein hochpreisiges Exemplar einer bekannten Marke entscheidet oder letztendlich doch zu einem billigeren No-Name-Produkt greift.

Natürlich besteht gerade als Anfänger die Tendenz, anfangs zu einem billigeren Gerät zu greifen.

Aber wie bei vielen Dingen im Leben gilt einerseits auch hier: Billig bedeutet nicht gleich minderwertig. Darum heißt es nun, die unterschiedlichen Faktoren und Ausstattungseigenschaften der unterschiedlichen Keyboard Modelle und Hersteller vorab so gut wie möglich zu vergleichen, zu testen und zu checken.

Schon früh sollte man das Keyboard spielen lernenDer Klang eines Keyboards

Und gerade was den Punkt Klang sowie unterschiedliche Klangtöne bzw. klangliche Auswahlmöglichkeiten betrifft, ist dies nicht selten eine Geschmacksfrage – und genauso eine der bevorzugten Musikrichtung. Denn ein guter und den persönlichen Vorstellungen entsprechender Klang ist nicht zuletzt auch das, was für den Keyboard Spieler motivierend ist und mit wachsenden Fortschritten auch mehr und mehr Freude macht.

Das Spiel macht sicher keinen Spaß, wenn die Schlagzeugklänge eher an Blechbüchsen erinnern und auch die Trompeten aus dem letzten Loch pfeifen.

Jedoch auch hier haben wir eine weitere gute Nachricht: In den unteren Preissegmenten haben auch günstigere Keyboards enorme Fortschritte gemacht. Trotz alledem gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede, und auch eine bekannte Herstellerfirma muss nicht zwangsläufig garantieren, dass das Gerät für die eigenen Anforderungen perfekt geeignet ist.

Und auch in Sachen Keyboards gibt es die „eierlegende Wollmilchsau“ leider nicht, sprich das Modell, das alles perfekt kann und sämtliche Möglichkeiten bietet.

Selbst in den höheren Preisklassen ist es schwierig, ein Keyboard zu finden, das alle technischen und musikalisch relevanten Vorzüge in sich vereint. Während bei dem einen Keyboard beispielsweise die Streichinstrumente deutlich synthetisch klingen, erklingen sie bei einem anderen Modell wieder täuschend echt. Dies gilt für alle anderen Audio-Effekte, Instrumente und Klänge, Rhythmen und Begleitungen.
Nicht zuletzt auch die eigene musikalische Ausrichtung und Zielsetzung entscheiden, was am Ende wichtiger ist: Ein Freund von Disco-Musik sucht wohl eher satte Synthesizer Sounds, während ein Fan von volkstümlicher oder Schlagermusik lieber naturnahe und möglichst echte Blasinstrumente möchte. Daher geht nichts über selbst ausprobieren, statt nur trockene Keyboard Testberichte zu studieren.

 

Noch ein Keyboard Tipp: Lassen Sie sich unbedingt im Musikgeschäft nicht nur fertige Demos vom Verkäufer abspielen, sondern probieren und testen Sie das Keyboard selbst (Klang, Anschlag, Spielgefühl etc.) oder lassen Sie sich die Musik eigenhändig vorspielen, die Sie bevorzugt spielen möchten. Denn einprogrammierte Demos sind in der Regel so arrangiert, dass sich selbst fortgeschrittene Spieler schwer tun, sie so makellos und perfekt zu spielen.

Das richtige Keyboard finden: Probieren geht über Studieren

Wenn Sie sich auf diese Weise ein Bild gemacht haben und vielleicht schon zu einem oder wenigen Keyboard Herstellern tendieren, so steht nach der Klangfrage die Wahl der konkreten Ausstattung an der Reihe. Und wie immer im Leben gibt es einiges, was unverzichtbar ist, eine Menge, das nützlich sein könnte, aber auch sehr viel, was letztendlich unnötig (ja sogar hinderlich) ist, auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick besonders toll oder unbedingt lohnenswert erscheint. Manchmal kann sogar unnötiger Schnick-Schnack vom eigentlichen Spielgenuss ablenken und den Lernerfolg mindern. Wir empfehlen hier daher, unbedingt einen umfangreichen Keyboard Test durchzuführen.

Und es ist nicht nur eine Frage des Preises, sondern die wichtigste Frage ist schlussendlich, was SIE persönlich mit Ihrem Keyboard vorhaben, spielen und musikalisch umsetzen wollen – Und nicht das Keyboard mit Ihnen. So kommen wir zu einem weiteren wichtigen Punkt:

Ist Keyboard spielen vergleichbar mit Klavierspielen?

Zwischen dem Keyboard und dem Klavier bestehen natürlich einige gravierende Unterschiede. Dies liegt nicht zuletzt am komplexen Aufbau des Instrumentes. Das Klavier ist ein Tasteninstrument, das auf mechanischer Hammerschlagtechnik beruht, was vor allem an die eigene Spieltechnik hohe Anforderungen stellt. Dementsprechend umfangreich und anspruchsvoll ist auch die Klavierliteratur.

Als Klavierspieler auf das Keyboard umzusteigen oder sich dort parallel zurechtzufinden, ist daher relativ einfach, während ein Umstieg vom Keyboard auf das Klavier sehr hohe Anforderungen stellt und man im Prinzip fast von null anfängt. Wer allerdings auf dem Keyboard zumindest leichtere Klavierstücke spielen möchte, für den empfehlen sich auf jeden Fall eine gewisse Anschlagsdynamik und ein größerer Tastenumfang.

In der Regel sind elektronische Keyboards mit 61 ungewichteten Tasten ausgestattet. Das bedeutet, dass die Keyboard-Tasten aus leichtem Kunststoff bestehen, die sehr wenig Widerstand beim Drücken aufweisen. Alternativ dazu gibt es auch sog. „halbgewichteten“ Tasten.

Auch sie bestehen aus Kunststoff, wobei sie mit leichten Gewichten ausgestattet sind und somit ein besseres und angenehmeres Spielgefühl bieten. Diese halbgewichteten Tasten sind allerdings erst ab einer gewissen Preisklasse Standard.

Für Anfänger und den normalen Bedarf kommen eher die ungewichteten oder halbgewichteten Tasten infrage.

Keyboard Test - Instrument mit 61 TastenDer nächste Schritt zum richtigen Keyboard

Der nächste Schritt wären dann schwere und „vollgewichtete“ Tasten, die bereits aus Holz hergestellt und mit Hammermechanik versehen sind. Diese bieten bereits ein ähnliches Spielgefühl wie ein Klavier, wobei diese Art der Tasten erst bei E-Pianos, Master Keyboards oder Workstations zu finden ist.

Eher selten bieten Keyboards 76 Tasten, was man aber durchaus in Betracht ziehen kann oder soll, denn mit dem erweiterten Tonumfang erhöhen sich auch die Spielmöglichkeiten. Gerade wenn das Keyboard über die sogenannte Split Funktion verfügt, können 76 Tasten durchaus sehr vorteilhaft sein.

Denn mit dieser praktischen Split Funktion lässt sich die Tastatur in verschiedene Bereiche unterteilen: Man kann sie dann ganz nach Wunsch mit unterschiedlichen Klängen belegen, ohne extra umschalten zu müssen. Ein sehr großer Vorteil! Aber nicht nur für die Erweiterung der klanglichen Spielmöglichkeiten sind ein paar mehr Keyboard Tasten sinnvoll. Auch wenn man vielleicht einmal gerne Klavierstücke lernen möchte, ist ein größerer Tasten- und Tonumfang Grundvoraussetzung.

Was sollte mein Keyboard unbedingt haben, damit ich lange Freude habe

Aufgrund der technischen Weiterentwicklungen gehören bei den allermeisten elektronischen Keyboards Midi-Anschlüsse zum Standard Repertoire. Midi ist die Abkürzung für Musical Instruments Digital Interface und bezeichnet die Möglichkeit, dass elektronische Instrumente sowohl untereinander kommunizieren als auch an Computer angeschlossen werden können. Ein fünfpoliger Stecker verbindet das Keyboard dann zum Beispiel mit der Soundkarte des PCs oder einem anderen externen Sound Modul, was zahlreiche neue Spieloptionen ermöglicht. Ein Keyboard Midi-Anschluss sollte demnach unbedingt vorhanden sein.

Digitale Keyboard Ausstattung

Auch einige freie Speicherplätze für eigene Sounds sind durchaus sinnvoll. Denn das Kreieren eigener Klänge kann sehr viel Spaß machen, sobald man das Spielen geübt und einen ausführlichen sowie umfangreichen Keyboard Test durchgeführt hat. Mit kaum einem anderen Instrument ist dies in solch einem Umfang möglich.

Ebenfalls zu speichern sein sollten die individuellen Einstellungen von Rhythmen, Lautstärken und Sounds: Denn dies wird das Keyboard spielen bei der Fülle und Komplexität an Auswahlmöglichkeiten später ganz entscheidend vereinfachen.

Bildlich gesprochen verhindert ein fester Speicherplatz für die gewünschten Einstellungen, dass man während des Spielens dauernd an Programmtasten drücken oder an Rädchen drehen muss, um von der Trompete auf die Klarinette zu schalten.

Wer jetzt befürchtet, dass ein ordentliches und hochwertiges Keyboard unbezahlbar ist, der irrt. Denn richtig teuer werden die meisten Keyboards erst durch Funktionen, die gerade für Anfänger entbehrlich, ja sogar oftmals eher unvorteilhaft sind. Im Umkehrschluss sei an dieser Stelle auch deutlich gesagt: Das teuerste und scheinbar beste Keyboard macht noch keinen guten Musiker oder Keyboardspieler.

Sinnvolles Ausnutzen der Funktionen

Im Gegenteil: Wer die überschaubaren und sinnvollen Funktionen eines Keyboards voll ausnutzt, sich auf die Verbesserung seiner eigenen Keyboard Technik und seines Könnens konzentriert, der fährt am Ende nicht nur besser, sondern wird es auch, was das eigene Können und Repertoire betrifft. Denn je mehr technische Möglichkeiten ein Keyboard hat, umso größer ist auch die Gefahr, dass man sich hauptsächlich mit diesen technischen Details und Spielereien beschäftigt, anstatt selbst zu spielen. Und welcher Keyboarder möchte schon gern einen hoch modernen Plattenspieler in Form eines Keyboards, bedienen statt sein Instrument meisterhaft zu beherrschen.

Bei einem Keyboard Test sowie den zahlreichen Keyboard Tipps gilt grundsätzlich: Wenn man zehn Keyboardspieler fragen würde, was das optimale Instrument ist, so wird man sicher auch zehn ganz verschiedene Antworten erhalten.

Je nachdem, auf welchem Niveau musiziert wird, welche Stücke und Musikrichtungen bevorzugt gespielt werden, aber auch, welche individuellen Vorlieben vorhanden sind.

Daher als kleine Richtschnur zum heiklen Thema: „Wie viel kostet ein gutes Keyboard?„: Unterhalb von etwa 200 Euro ist es sicher schwierig, ein wirklich gutes Instrument zu bekommen. Hier muss man mehr Kompromisse eingehen, als einem ernsthaften Musiker auf Dauer wohl lieb sind. Ab einer Preisklasse von 200 bis 400 Euro können bereits Marken Keyboards erworben werden, die durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.

Vielfach ist es sogar so, dass Keyboard Spieler mit einem Instrument beginnen und sich vielleicht nach ein paar Jahren Erfahrung und Spielpraxis ein weiteres Keyboard zulegen, was dann noch besser an die veränderten Fähigkeiten oder Vorlieben angepasst ist – und das bereits vorhandene Keyboard vielleicht auch ideal ergänzt, z.B. was Rhythmen, Styles oder Klangfarben betrifft. Wer dann zwei unterschiedlich „talentierte“ Keyboards auf einem Doppelständer arrangiert, der hat gewiss mehr Vielfalt und Vorteile als mit einem riesengroßen Keyboard.

Fazit » Keyboard Test

Das richtige Keyboard zu finden, ist die eine Sache. Die zweite Herausforderung besteht darin, den besten Weg zu finden, das Keyboardspielen richtig (und) gut zu erlernen. In beiden Dingen empfiehlt es sich, die eigenen Vorlieben und Vorstellungen zu kennen bzw. zu hinterfragen, um nicht nur das passende Instrument zu finden, sondern auch lange Zeit Freude mit dem auserwählten Keyboard und nicht zuletzt am Musizieren zu haben.

Die Frage: „Selbst Keyboard lernen oder bei einem professionellen Keyboardlehrer Unterricht nehmen?“, lässt sich ebenfalls nicht pauschal beantworten. Wer schon musikalische Vorkenntnisse hat oder ein Naturtalent ist, der kann sicherlich einiges im Selbststudium erreichen.

Wer vollkommen ohne Vorkenntnisse Keyboard lernen möchte, für den empfiehlt sich in der Regel doch der Weg in die Musikschule oder zum privaten Keyboardlehrer.

Denn das hat in der Tat eine Menge Vorteile: Sie bekommen von Anfang an die richtige Technik, gute Tipps, entscheidende Anleitungen und auch noch das passende Notenmaterial an die Hand. Ihr Lehrer weiß genau, worauf es ankommt, kann Fehler frühzeitig erkennen und Ihr Üben, Ihr Talent und all Ihre musikalischen Bemühungen in die richtigen Bahnen lenken. Das ist eine wichtige Voraussetzung für langfristigen Lernerfolg und vor allem auch Freude an Ihrem Instrument und dem Musizieren.

Alles, was man falsch einstudiert und nicht richtig lernt, lässt sich später nur mit einem vielfachen Aufwand wieder ausbessern.

Schritt für Schritt ans Ziel

Daher von Anfang an und Schritt für Schritt Spieltechnik, Instrumentenkunde, Rhythmus, Spiel und Begleitung etc. lernen und ohne Umwege zum guten Keyboardspieler werden. Nicht zu vernachlässigen ist auch der dadurch gegebene Anreiz, regelmäßig und genügend zu üben, wenn der Unterricht ebenso regelmäßig stattfindet.

Der Lehrer kann Ihnen dabei helfen, motivierende Ziele zu definieren und zu erreichen, aber auch Sie im richtigen Maße zu fördern und zu fordern. Häufig ergeben sich dann bei Vorspiel- und Konzertveranstaltungen auch Freundschaften und ein musikalischer Austausch unter Gleichgesinnten, von denen alle profitieren können.

Wir wünschen Ihnen viel Glück auf der Suche nach einem guten Keyboardlehrer, genauso wie das richtige Händchen und viel Erfolg  mit unserem ausführlichen Keyboard Test und bei der Auswahl Ihres Keyboard Testsiegers!